Systemisches Sozialmanagement

Thomas Evers

Sozialpädagoge, systemischer Praktiker und neugieriger Beobachter von Organisationen.

Thomas Evers

Ich arbeite als Sozialpädagoge beim AWO Kreisverband Wesel e.V. – eine Rolle, die längst über ihre ursprüngliche Beschreibung hinausgewachsen ist und mich in Berührung gebracht hat mit Recruiting, Öffentlichkeitsarbeit, Organisationsentwicklung und dem Versuch, Theorie und Praxis in Kontakt zu bringen.

Woher kommen diese Inhalte?

Der Ausgangspunkt war ein Hochschulzertifikatskurs Systemisches Sozialmanagement, geleitet von Prof. Dr. Stefan Gesmann und der Co-Dozentin Ursula Panne. Das Kursskript und meine Abschlussarbeit haben den Grundstock gelegt – die theoretische Fundierung, die Struktur, die zentralen Begriffe.

Aber Inhalte entstehen nicht im Vakuum. Was hier zu lesen ist, ist keine neutrale Wiedergabe von Kursinhalten. Es ist eine subjektive Beobachtung – gefiltert durch meine eigene Brille, meine Vorlieben, meine blinden Flecken. Heinz von Foerster hätte das wohl so beschrieben: Ich bin nicht außerhalb dessen, was ich beschreibe. Ich bin Teil davon.

Intellektuelle Vorlieben

Drei Denkrichtungen haben die Auswahl und Gewichtung der Inhalte besonders geprägt:

Heinz von Foerster und die Kybernetik zweiter Ordnung – die Einsicht, dass jede Beobachtung einen Beobachter voraussetzt, und dass dieser Beobachter nie außerhalb des Systems steht, das er beobachtet.

Gregory Bateson und das Muster, das verbindet – die Frage nach Beziehungen, Kontexten und dem, was zwischen den Dingen entsteht, nicht in ihnen.

Gunter Schmidt und der hypnosystemische Ansatz – die Verbindung von systemischem Denken mit hypnotherapeutischen Zugängen, die mich seit Jahren fasziniert und in meiner Praxis begleitet.

Reflexion in Gemeinschaft

Kein Gedanke entsteht allein. Die Inhalte dieser Website sind durch viele Gespräche gereift – vor allem im Rahmen des hypnosystemischen sysTelios Transfer Netzwerks und ganz besonders in der Qualitätsgruppe dieses Netzwerks, mit der ich regelmäßig arbeite und denke: Thorsten Franz, Tobias Dech, Katharina von Barner, Katharina Hager, Gabriela Hartmann, Thomas Stahl, Alexander Herr und Doris Prinzl-Wimmer.

Ihnen allen gilt mein aufrichtiger Dank – für Widerspruch, Zustimmung, Nachfragen und das geduldige Aushalten von halbfertigen Gedanken.

Die Rolle von KI

Ich will nicht verschweigen, dass künstliche Intelligenz bei der Entstehung dieser Website eine Rolle gespielt hat – inhaltlich und technisch. Gesprächspartner war vor allem Claude (Anthropic). Viele Formulierungen sind in einem Dialog mit Claude entstanden, geprüft, verworfen oder weiterentwickelt worden. Die technische Umsetzung der Website – Templates, Design, Struktur – wurde ebenfalls gemeinsam mit Claude entwickelt.

Das verändert meiner Meinung nach nichts an der Urheberschaft der Inhalte. Aber es wäre unehrlich, es zu verschweigen. KI ist für mich ein Denkwerkzeug – wie ein gutes Buch, ein kluges Gespräch oder ein hartnäckiger Widerspruch.

Eine Einladung

Diese Website ist kein abgeschlossenes Werk. Sie ist ein Denkprozess, der sich fortsetzt. Wer Teile davon nützlich findet, darf sie verwenden. Wer anderer Meinung ist, darf sich melden. Wer ins Gespräch kommen möchte: kontext@bezugssysteme.de